Wasserentnahmesysteme undBeckenköpfe
Die Überflutungssysteme unterteilen sich in zwei Hauptkategorien:
- Innere Absaugsysteme mit im Schwimmbecken angebrachten Absaugöffnungen
- Überlaufsysteme mit der klassischen Überflutung.
Die Haupteigenschaft des Systems mit Überlaufrinnen besteht in der konstanten Beibehaltung des Wasserspiegels. Das System unterteilt sich in:
- Gezielte Ablaufsysteme, die meist für Privatschwimmbecken benutzt werden. Es handelt sich um Oberflächenabsaugung mit „Skimmern", die an bestimmten Stellen des Beckens positioniert sind und das Schwallwasser ablaufen lassen.
- Überlaufsysteme, dies vor allem für größere Schwimmbecken benutzt werden. Hier wird das Schwallwasser rings um den gesamten Beckenumfang durch Überlaufrinnen aufgenommen, die auf einer oder mehreren Backenrandseiten angebracht sind.
Das Überlaufsystem bietet den Vorteil, die Wasseroberfläche gleichmäßig ablaufen zu lassen und sie dabei von schwimmenden Partikeln und Kleingegenständen zu befreien, damit der Wasserspiegel perfekt gereinigt wird.
Die allgemeinen Normen zur Wasserumwälzung sehen vor, dass wenigstens 50 % des Wassers mit dem Überlaufsystem und 50 % mit den inneren Absaugöffnungen zurückgewonnen werden, während es ideal wäre, das ganze Wasser mit dem Überlaufsystem zurückgewinnen zu können.
Das Rinnensystem unterteilt sich in:
- System mit externer Rinne wo das Wasser durch eine am äußeren Beckenrand angebrachte Schwallwasserrinne zurückgewonnen wird.
- System mit interner Rinne wo die Rinne sich am inneren Beckenrand befindet.
Für diese Wasserumwälzungssysteme haben sich folgenden Typologien der Beckenköpfe bewert: System Finland, System Wiesbaden (tiefliegender WSP), System Wiesbaden (hochliegender WSP), System St. Moritz System Zürich und Beckenköpfe für private Schwimmbäder.




