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DIE SUCHE NACH EXZELLENZ

Bestimmung wissenschaftlich zuverlässiger Standards und strenge Labortests: die Grundlagen für die Entwicklung des antibakteriellen Feinsteinzeugs Bios

Durch die Erfindung, Experimentierung, Prüfung und den Produktionsbeginn eines innovativen Produkts wie Bios ® ist die Aktivierung eines Forschungsprozesses notwendig geworden, um die Kenntnisse, technologischen Errungenschaften und das industrielle Know-how von Casalgrande Padana mit den unbestrittenen Kompetenzen der Abteilung biomedizinische Wissenschaften Fachbereich Mikrobiologie der Universität in Modena osmotisch und synergisch zu koordinieren.

Eine Zusammenarbeit, die auch als Fähigkeit zu sehen ist, die Exzellenzen eines Produktionsbezirks zu valorisieren, der sich in puncto Innovation und Qualität der keramischen Produkte für die Architektur an führender Stelle des Globalmarktes zu qualifizieren und zu offenbaren weiß.

Was Casalgrande Padana im Bereich der antibakteriellen Fliesen vorbringt, ist eine absolut fortschrittliche Tätigkeit, wenn man berücksichtigt, dass es bisher auf dem Markt keine Produkte dieser Art gegeben hat und dass es demzufolge keine spezifischen Bezugsnormen für deren Bescheinigung gibt, wie dagegen für Wasser, Luft, einige Gewebekategorien und sonstige Produkte.

Da es keine Bezugsnormen gibt und auch keine Standard-Untersuchungsmethodik, war es sowohl zur Förderung und Entwicklung von Bios ® als auch zum Testen und bescheinigen seiner spezifischen antibakteriellen Leistungen notwendig, produktspezifische Untersuchungsprozeduren auf der Grundlage akkreditierter Verfahren zu entwickeln. Was die wissenschaftliche Forschung von jeder sonstigen Tätigkeit unterscheidet, ist die von ihr verwendeten Untersuchungsmethode, die im Wesentlichen eine systematische Analyse durch Beobachtung und Experimentierung der Erscheinungen, sowie deren Organisation und Interpretation umfasst.

In diesem Sinne hat die erwähnte Zusammenarbeit zwischen Casalgrande Padana und der Abteilung biomedizinische Wissenschaften Fachbereich Mikrobiologie der Universität in Modena und Reggio Emilia, wo fortschrittliche Forschungen im Bereich der Biologie und der Molekularmedizin stattfinden, eine grundlegende Rolle gespielt.

Schon die Biologin und Forschungsmitarbeiterin Frau Dr. Carla Sabia behauptete im Rahmen des von der Universität zum Thema der antibakteriellen Aktivität der keramischen Produkte berufenen Teams: „Der erste Schritt ist gerade die Entwicklung einer seriösen und zuverlässigen Untersuchungsmethodik gewesen, die wir spezifisch ausgearbeitet haben; als Maßstab haben wir dabei auf die Erfahrungen Bezug genommen, die wir in diesem Bereich im Laufe unserer jahrelangen Forschungs- und Bescheinigungstätigkeit für andere Produkte und Materialien gesammelt haben“.

In diesem Sinne lohnt es sich zu unterstreichen, dass sich die von den Mikrobiologen durchgeführten Tests besonders auf die antibakterielle Wirkung vier spezifischer Stämme konzentriert haben: Staphylococcus aureus, Enterococcus faecalis, Escherichia coli und Pseudomonas aeruginosa (siehe Box auf diesen Seiten).

Der Grund ist hauptsächlich die Tatsache, dass diese Bakterien die hauptverantwortlichen Ursachen von Infektionen in Krankenhausbereichen sind. „Wir haben sie als Standard-Anzeiger übernommen – erklärt Carla Sabia – weil sie die aggressivsten sind und in einigen Fällen auch gegenüber Antibiotika extrem beständig sind“. Eine Gefährlichkeit, die die Forscher dazu bewegt hat, eine weitere strenge Vorgabe bei der Bestimmung der antibakteriellen Fähigkeit eines keramischen Produkts einzuführen, das nur als solches bezeichnet werden darf, wenn es dazu in der Lage ist, die vier Haupt-Bakterienstämme zu über 90% abzubauen. In der Praxis kann eine 100%ige antibakterielle Leistung nicht gesichert werden, sodass die Wirksamkeitsschwelle gerade deshalb auf über 90% festgelegt wurde, weil in dieser Höhe eine wissenschaftlich bedeutende Reduzierung der Bakterien festgestellt werden kann. Carla Sabia hilft uns, dies besser zu verstehen: „Wenn wir zum Beispiel für ein gewisses Produkt eine 30%ige antibakterielle Fähigkeit berücksichtigen, müssen wir daran denken, dass die Größenordnung der vorhandenen Bakterienmenge auf ca. 105 KBE (kolonienbildende Einheiten) einzuschätzen und damit enorm ist. Ein Produkt dieser Art löst somit nicht das Problem. Wenn wir dagegen ein Produkt mit über 90% - oder sogar 99,9% wie bei Bios ® – untersuchen, wird der Bereich enorm reduziert bis innerhalb einer Schere, die zwischen nur 10 bis nicht einmal ein Hundert KBE liegt“.

Ein fast totaler Abbau der Bakterien ist somit unerlässlich, damit ein Produkt als wirksam gilt: eine wissenschaftliche Kondition. Kurzum, wenn ein Produkt ganz banal ausgedrückt zu 30% antibakterielle Wirkungen besitzt, bedeutet dies, dass es zu 70% keine solche Fähigkeit besitzt. Wenn man dann noch die erwähnten KBE-Exponentialmultiplikatoren berücksichtigt, ist die Möglichkeit eines Bakterienangriffs wesentlich größer als garantiert wird.

Im Sinne der antibakteriellen Fähigkeit hat sich aus den Labortests eine Eigentümlichkeit von Bios ® erwiesen, nämlich dass Bios ® im Gegensatz zu anderen Produkten unter allen Umweltverhältnissen wirksam ist, mit oder ohne Licht, Wasser, usw.

Bekanntlich gibt es Produkte, die nur teilwese funktionieren, wenn sie dem Licht ausgesetzt sind, wie die, die den Wirkstoff von Titandioxyd nutzen. Was die Laborfeststellungen in Bezug auf Bios ®  betrifft, meint Frau Dr. Sabia, sieht der Sachverhalt ganz anders aus: „Dieses Produkt benötigt keine Aktivierungshilfe. Es funktioniert also sowohl am Licht wie auch im Dunkeln. Außerdem haben die Tests bei Feuchtigkeit eine merkbare Steigerung seiner antibakteriellen Fähigkeiten bewiesen.“

Ein bedeutendes Ergebnis, das Bios ® auch in Anwendungsbereichen jenseits der sanitären bzw. Krankenhauseinrichtungen für eine wirksame Finalisierung qualifiziert: denken wir zum Beispiel an öffentliche und private Schwimmbäder, Badezimmer, Küchen und Gaststättenbetriebe, aber auch an die Nahrungsmittelindustrie und noch viele sonstigen Bereiche, wo Hygiene und antibakterielle Eigenschaften zusammen mit einem breiten Sortiment in puncto Finish, Formate und Farben ausschlaggebende Faktoren für eine nicht nur dem Anschein nach qualitative Architektur sind.